Meditatives Tanzen

Monatlicher Treff für Körper und Seele

Auch für Männer: Tanzen tut Körper und Seele gut. Im Tanzen können wir uns spüren, in Kontakt kommen mit uns selbst und mit denen, die mit uns tanzen. Tanzen kann uns entspannen und Lebensfreude bringen. Erwachsene jeden Alters sind herzlich eingeladen, ob mit oder ohne Tanzerfahrung. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Sie dürfen gerne unangemeldet kommen und können regelmäßig oder auch nur an einzelnen Abenden teilnehmen. Evtl. Trinken und bequeme Schuhe mitbringen.

Das Tanzen findet statt, wenn die Corona-Lage es zulässt. Auf jeden Fall wird immer wieder gelüftet. Da die Tänze ruhig stattfinden, können wir dabei auch Maske tragen.
Es gelten die 2G+ - Bedingungen.
Bitte schauen Sie kurz vor dem jeweiligen Termin auf luki.de nach, ob das Tanzen stattfindet.

Meditative Tänze sind im Grunde genommen einfache, meist leicht zu lernende, ruhige oder auch beschwingte Kreistänze, die um eine mit Blumen, Naturmaterialien und Kerzen gestaltete Mitte und in der Gruppe getanzt werden. Man tanzt gemeinsam, tanzt mit allen in diesem Kreis, also unabhängig von einem Tanzpartner.
Tanzend kann der Mensch das, was die Musik in ihm bewegt, zum Ausdruck bringen, auch die Beziehung zu Gott. Gott ist in den christlichen Meditationstänzen die Mitte, die den Kreis zusammenhält und ihn bestimmt. Auf diese Mitte bewegen sich die Tanzenden zu und umkreisen sie. Von ihr holen sie ihre Kraft.
Tanzen bringt Freude, aber es hat auch noch ganz andere Vorteile. Tanzen vereint Bewegung, Berührung und Musik und trainiert das Gehirn. Die unterschiedlichen Schritte und Drehungen fördern Konzentration und Koordination. Tanzen macht glücklich, denn der Körper schüttet beim Tanzen die Glückshormone Dopamin und Endorphin aus, Muskulatur und Verspannungen können sich lösen.
Das Tempo der Tänze variiert dabei von Tanz zu Tanz. Die Musik stammt häufig aus der Volksmusik, vor allen Dingen bei israelischen Tänzen, aber auch aus der klassischen oder geistlichen Musik, z.B. die Gesänge von Taize .
Beim meditativen Tanzen kommt es nicht auf die Perfektion der Schritte und Gebärden an. Es gilt nicht für andere zu tanzen. Jeder tanzt zuallererst für sich selbst. Es ist auch nicht so wichtig, dass die Schrittabfolge zu 100% stimmt. Im Vordergrund stehen einzig und allein das Wohlbefinden, das Entspannen vom Alltag und das Genießen der Bewegung und Musik, Das gemeinsame Tanzen im Kreis erleichtert das Erlernen der Bewegungsabläufe. Die Gruppe „trägt“ einen durch den Tanz. Es gilt das Motto: „Beim Tanzen gibt es keine Fehler, nur Variationen“ (Flavio Albino).
Die Tänze werden immer wieder wiederholt, so dass schon beim Hören der Musik der Tanz aus der Erinnerung in Bewegung umgesetzt werden kann.